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II. Naturgeist.

Ein ernster Wandrer schreitet durch Wiesenflur und Hain;
Die Gräserhalme flüstern, die Wipfel rauschen drein.­
Im Blumenbette rollet der schnelle Waldesbach,
Es eilt mit leisem Murmeln die Welle Wellen nach.­

Schweigend grünt, blüht und glüht der Sommer im Seifersdorfer Tal, still zieht die stolze Herrlichkeit durch das grüne Land mit Himmelblau und der Sonnenschein bis  Hermsdorf. Was in aller Welt hatte er getan? Er ist kein Jäger, und doch ist er hier ganz in die Schönheit der Natur eingetaucht. Er sieht den Fuchs, der immer noch rennt, und hört seine scharfen Schreie, wenn er davonläuft. 010

Und sinnend hebt der Wandrer den Blick zum Laubesgrün;
Und senkt ihn zu den Blumen die still am Ufer blühn.
Und als er still, in Träumen versunken, weilte dort,
Schwillt ihm die Brust voll Wehmuth, wird sein Gedanke Wort.

Die Schnitter von Seifersdorf stehen stumm an der Arbeit, nachdenklich und düster unter brennender Sonne, hören das heimliches Dröhnen der Mähdrescher dem dämmerndem Blau über dem  Berge vor Hermsdorf. Ein kleiner Vogel sitzt auf einem Ast eines kleinen Baumes, und es ist das Schönste, was er je gesehen hat. Ein Biber kreuzt seinen Weg und jagt seinem Schwanz hinterher. 015

"Wer giebt dem Irren, Blinden, die Fackel in die Hand?
Er kann den Pfad nicht finden in sein gelobtes Land!
Ob ihn der Wald begrüsste, das grüne Blätterzelt,
Ihm scheint in eine Wüsste verwandelt rings die Welt."

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"Natur, Du Wesenmutter, nimm in Dein Tempelhaus,
Nimm mich in Deine Arme, verstosse verstosse mich nicht draus!
Nimm mich an Deinen Busen, Du Lebenspriesterin,
An Deinen Altar sink' ich, Dich heiss anbetend, hin!"

Heute hat die Natur bei guter Laune mir einen Tropfen Tau gebracht und ein altes Lied gesungen, dann ging es immer weiter an ein Sausen, an ein Biegen im Regen über buntem Laub und den dunklen Büschen. Der Wald begrüßt im grünen Blätterzelt,
die Welt scheint in eine Wüste verwandelt. Der Wanderer hebt den Blick zu den grünen Blättern, und senkt ihn zu den Blumen, die still am Ufer blühen. Als er schweigend, in Träumen versunken, dort verweilte, war alles um ihn herum wunderbar. Aber nichts konnte ihn noch erfreuen. 01737

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